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Copyright: Theo Grüntjens |
Obleute im Bereich Naturschutz
Kurzvorstellung
des >>>> Arbeitskreises
Natur <<<<
im
Landkreises Uelzen durch
Theo Grüntjens (2008)
Berichte:
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Bericht in der AZ zum Thema »Natur « vom 28.9.2007
(vgl. Rubrik Presse):
hier klicken
>>>
Bericht in der AZ zum Thema »Natur und Umwelt« vom
31.3.2007 (vgl. Rubrik Presse):
hier
klicken
>>>Lebensraum
Brache:hier
klicken
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Obleute für den Naturschutz
Obmann
für das Forum Natur und Nachfolger von Theo Grüntjens
ist seit 2011:
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Arbeitskreis
Natur Liebe Uelzer Jägerinnen und Jäger, Sie alle beobachten sicherlich längst die Veränderung in unseren Wildbahnen. Durch die rasche Umgestaltung der Offenlandschaften in den letzten Jahrzehnten hat sich unser jagdlich so interessantes Niederwild rar gemacht. Denken Sie nur zurück an die vortrefflichen Hühner- und Karnickeljagden Ende des vorigen Jahrhunderts. Die eine oder andere Art steht sogar kurz vor der jagdlichen Nullnutzung. Es muss schnellstens grundlegendes verändert werden. Jeder von uns hat auf seinen Flächen sicherlich eine kleine Möglichkeit mit struktureller Gestaltung wieder mehr und besseren Lebensraum zu schaffen. Die bewaldeten Flächen haben in den letzten rund zwanzig Jahren ebenfalls ihre Strukturen, ihren Aufbau und damit den Lebensraum für die Wildtiere verändert. Unser Schalenwild hat davon profitiert und hat uns jagdlich viele schöne Erlebnisse beschert. Somit ist bei vielen Jägern das jagdliche Interesse immer mehr Richtung Hochwild und Rehwild gegangen. Eigentlich schade, denn die Pflege und die jagdliche Nutzung des Niederwildes sind eine wunderbare und mit viel traditionellem Wissen verbundene Herausforderung gewesen. Wenn wir alle wieder etwas investieren, wird auch altes jagdlich handwerkliches Wissen erhalten werden können. Jeder von Ihnen, der die jagdlich aktuelle Literatur und Presseinformationen aufmerksam beobachtet, wird erkannt haben, dass sich in Deutschland die Prädatoren und deren Verbreitungsgebiete verändern. Wildarten die fast ausgestorben waren kehren zurück. Dies hat viele unterschiedliche Gründe. Die jagdliche Zurückhaltung ist sicherlich nur der geringste Faktor gewesen. Die Umwelt und die Lebensgrundlagen haben sich für diese Arten scheinbar grundlegend verbessert. Der Uhu und der Seeadler, der Fischotter und der Wanderfalke haben wieder Fuß gefasst. Aber auch der Enok und der Waschbär sind stark auf dem Vormarsch. Scheinbar ist dies nicht wirklich ein Problem für die meisten Jäger, aber sicherlich für unser Niederwild und die Kleintierwelt überhaupt, ein eher Großes. Der Bär, der vor Monaten nach Süddeutschland kam, der Luchs im Harz und Umfeld und die Wölfe in der Lausitz sind anscheinend immer noch durch alte Vorstellungen in Köpfen belastet. Gerade die langsam begonnene Diskussion über die aktuellen Wolfswanderungen und Wolfsbeobachtungen in unserer Lüneburger Heide zeigen mehr ein erschrockenes Begreifen, als ein offenes Annehmen der kommenden Probleme. Wir sollten für die anstehenden Veränderungen bereit sein, auch wenn der Eine oder Andere jagdlich etwas weniger Beute machen könnte. Der sehr große Aktions- und Lebensraum dieser Arten wird die Lasten jedoch verteilen. Der grandiose Anblick eines jagenden Wolfes, des Synonyms für Kraft, Mut, Ausdauer und Schlauheit, wird für einen echten Jäger allemal jagdlicher Hochgenuss sein. Andere Länder leben uns das gemeinsame jagdliche Nutzen des Wildes schon lange vor. Mehr echte Informationen über die großen „Mitjäger“ werden in den kommenden Jahren sicherlich auch breitere Akzeptanz bei uns allen bewirken. Im Forum Natur des Landkreises werde ich für uns alle versuchen, gemeinsam mit den anderen Naturschutzverbänden, Ihnen die Informationen zu liefern, die wir für die gemeinsame Nutzung unserer aller Umwelt brauchen. Informationen, die auch bei unserer Jagdbehörde und dem Umweltamt des Landkreises ein gemeinsames Anpacken der kommenden Probleme ermöglicht. Ich wünsche Ihnen allen für das kommende Jagdjahr die notwenige Gelassenheit bei schnellen und wichtigen Entscheidungen, aber auch noch mehr Freude beim jagdlichen Erleben in den Revieren unseres schönen Landkreises Uelzen. Ihr Obmann im Forum Natur Theo Grüntjens
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November 2006
Herr Rath, Chefredakteur der AZ, bot den Verbänden an, jeweils einmal im Monat eine spezielle Seite zur Verfügung zu stellen. Das bedeutet, dass wir Jäger durchschnittlich zweimal im Jahr eine ganze Seite zur freien Gestaltung haben. Die erste Seite wird im Januar 2007 erscheinen. Referent des Abends war Herr Sparlik, der die prekäre Lage der Ackervögel in Bezug auf den vermehrten Anbau der nachwachsenden Rohstoffe darstellte. Hier die Feststellung zur Lage und die Thesen von Herrn Spalik: Die Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe beträgt in Deutschland über 1,4 Mio. ha, das sind 12 % der gesamten Ackerfläche. Nach Meinung der „Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe“ können es aber im Jahr 2030 rund 4,4 Mio. ha und damit mehr als ein Drittel der gesamten Ackerfläche werden. Thesen: Der Bestand der ackerbrütenden Vogelarten wird zusammenbrechen,wie in den letzten 30 Jahren bei den Wiesenvögeln geschehen, nur in wesentlich kürzerer Zeit. Die Biodiversität wird beschleunigt großflächig zurückgehen. Der Trend, nur eine Feldfrucht je Feldblock anzubauen, wird enorm beschleunigt. Kleinstrukturen (Feldwege, Kleingewässer, Feldgehölze, Wegreine Baumreihen und Einzelbäume) werden vermehrt beseitigt. Der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen nimmt den ackerbrütenden Vogelarten großflächig die Reproduktionsmöglichkeit. Durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe werden großflächig Gelege zerstört und Jungvögel getötet. Die Tatsache, dass der Aufwuchs von Stilllegungsflächen für Biogasanlagen genutzt werden kann, führt dazu, dass diese Flächen als Reproduktions- und Nahrungsflächen ausfallen. Fazit: Bleibt festzuhalten, dass der rasante Strukturwandel in der Landwirtschaft durch den Anbau nachwachsender Rohstoffe wesentlich beschleunigt wird. Die Aussichten für die Ackervögel sehen miserabel aus. Mit betroffen ist unmittelbar und mittelbar im großen Umfang auch die große Artenpalette der Ackerrandstrukturen. Die Förderkulisse von 2007 bis 2013 sieht sehr mager aus, wie bei der Präsentation des Ortolan-Endberichts zu erkennen war. Der Ansatz von 270 € je ha hat die Bauern verständlicher weise veranlasst, die Veranstaltung zu verlassen.
Euer Theo Grüntjens |